Was für eine Performance! Egal, welche Regularien „Shadow Dancer“ nur „außer Konkurrenz“ in den Wettbewerb gebracht haben: sie sollten angesichts der Leistung von Andrea Riseborough ausgesetzt werden. (weiterlesen…)
Archiv für die Kategorie „Festivals“
B-Talk: Alpen-Grauen…
Dienstag, 14. Februar 2012Berlinale-Wettbewerb: Höhenluft
Montag, 13. Februar 2012
Fast hätte man Léa Seydoux nicht wieder erkannt: Die französische Mimin, die im Eröffnungsfilm „Les adieux de la reine“ noch als schwärmerische Vorleserin am Hof von Versailles zu sehen war, stakst in Ursula Meiers „L’enfant d’en haut“ mit hochhackigen weißen Stiefeln als proletige Unterschichts-Existenz über die Leinwand. (weiterlesen…)
B-Talk: Die Invasion der Mond-Nazis
Sonntag, 12. Februar 2012
Die Trash-Apologeten unter den Filmliebhabern haben es schon immer gewusst – und sehen sich auf der “Berlinale” einmal mehr bestätigt. Der (Klassen-)Feind ist omnipräsent und hat sich – während wir uns um Umwelt und Weltwirtschaft kümmern – klammheimlich in unserer Nachbarschaft breit gemacht. Etwa auf dem Mars, auf dem – wie die russische Stummfilm-Preziose „Aelita“ (1924) überzeugend vor Augen führt – feudal gelebt wird, so, als ob es nie eine Revolution der Arbeiterklasse gegeben hätte. (weiterlesen…)
Berlinale Wettbewerb – Heldinnen
Samstag, 11. Februar 2012Manchmal, das ist bei einem Festival nichts Ungewöhnliches, tut man sich schwer, in eine Pressekonferenz hineinzugelangen. Nach der Frage-und-Antwort-Runde zu Christian Petzolds „Barbara“ war es allerdings umgekehrt: Nur mit Glück kam man heil wieder aus dem Pressecenter hinaus – angesichts des Ansturms auf das folgende Gespräch mit Angelina Jolie, die ihr Regiedebüt „In the Land of Blood and Honey“ präsentierte. (weiterlesen…)
Berlinale-Talk: WUT-Filme!
Freitag, 10. Februar 2012Das Festival hat noch nicht ganz begonnen und schon ist ein roter Faden gefunden. Da sich die „Berlinale“ seit geraumer Zeit anscheinend als das politischste unter den A-Festivals versteht, ist es nicht weiter verwunderlich, dass sich die zugespitzte weltpolitische bzw. weltwirtschaftliche Lage in den Filmen widerspiegelt. Den Anfang machte Tony Gatlif mit „Indignados“. Wie die Schuhe der unzähligen namenlosen Flüchtlinge wird hier stellvertretend auch die junge Betty an die Hoffnung verheißende Küste Europas gespült. (weiterlesen…)
Berlinale-Wettbewerb – Les adieux à la reine
Freitag, 10. Februar 2012
Um gesellschaftliche Umbrüche soll es in diesem Jahr bei der Berlinale gehen, verkündete Festivalleiter Dieter Kosslick: vom epochalen Einschnitt der Französischen Revolution („Les adieux à la reine“, Regie: Benoit Jacquot), bis hin zu Filmen über den arabischen Frühling (quer durch alle Sektion verstreut). Die „Berlinale“ als politisches Filmfestival betonte auch Kulturstaatsminister Bernd Neumann bei der Eröffnungsfeier. (weiterlesen…)
Berlinale-Talk: Orientierungsphase
Donnerstag, 9. Februar 2012
“Berlinale”: Das sind Scharen umherirrender (Film-)Menschen, die einmal mehr, wenn die Temperaturen im Keller sind, für zehn Tage den Weg an die Spree gefunden haben. Man erkennt sie an – sehr putzigen - Taschen, signalroten Beuteln, ganz im Design „Schulsport 1979“, die Herbergsvater Dieter Kosslick freundlich – wie immer – allen Akkreditierten gegen eine Gebühr von 60 Euro beigibt. Den Turnbeutel aus Ökobaumwolle kann man übrigens auch im “Berlinale”-Shop erwerben – für 7,90 Euro. (weiterlesen…)
Berlinale-Trailer
Donnerstag, 9. Februar 2012Ein kleiner audiovisueller Appetizer: der immer wieder aufs Neue verzaubernde Berlinale-Trailler.
62. Berlinale
Dienstag, 7. Februar 2012Zeit, den roten Teppich auszurollen: Am heutigen Donnerstag, den 9.2., beginnen die 62. Filmfestspiele Berlin. Elf Tage lange steppt der Bär, egal wie eisig der Wind über den Potsdamer Platz fegt. In den Kinos ist es warm – und hoffentlich spannend. Der Film-Dienst begleitet das Festival täglich aktuell auf seinem Blog. Felicitas Kleiner und Jörg Gerle nehmen die Filme des Wettbewerbs und andere Highlights unter die Lupe. Das komplette Programm der Berlinale finden Sie hier:
Venedig 1: Clooney und Co.
Mittwoch, 31. August 201131.8.
Die ersten Euphorie-Ausbrüche gab es bereits um die Mittagszeit des ersten Festival-Tages. Da fuhr George Clooney mit dem Motorboot vor dem Palazzo del Casino vor. Mit seinem Film „The Ides of March“ feiert die 68. Mostra Internazionale d’Arte Cinematografica am Donnerstag in Venedig ihre Eröffnung. Ein gelungener Auftakt für das Festival: Der Film erzählt zwar eine ganz andere Geschichte als “Good Night, and Good Luck”, teilt mit ihm aber viele Meriten: In seinem politischen Anliegen, dem Ausbalancieren eines großen Ensembles, in seinem zärtlich-sorgfältigen Umgang mit den Figuren. (weiterlesen…)






